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Erzählcafé

Beim ersten Erzählcafé am 06.11.2019 ging es um die Gründung des Vereins und dessen Anfänge sowie die Weiterentwicklung bis in die 80er Jahre. Viele wünschten sich damals eine Fortsetzung.

Auch das zweite Erzählcafé befasste sich mit dem Austausch von Lebenserfahrungen, wie es früher in Welzheim war und wie sich unser Vereinsleben in der Vergangenheit gestaltet und entwickelt hat.
Gezeigt wurde Fotos bis 2013. Die alten Bilder weckten Erinnerungen an schöne Veranstaltungen, von denen lebhaft erzählt wurde. Manchmal musste allerdings erst genau nachgeschaut werden, wer alles auf den Fotos zu sehen ist und wer damals noch alles dabei war,

Auch die Teilnehmerinnen, die erst später zu den LandFrauen gekommen waren, fanden den Nachmittag interessant. Und ein drittes Erzählcafé wurde angeregt.

Fair kleidet

Vortrag von Karin Pfisterer, Dipl.Ing. (FH) Bekleidungstechnik und techn. Betriebswirtin (IHK)

Die Referentin befasst sich seit Jahren mit ökologischer Mode.
Sie schilderte kurz wie die „Billig-Mode“ entstanden ist und welche Konkurrenzkämpfe es unter den Produzenten gibt.
Schon beim Aufzeigen der Produktionsbedingungen wird deutlich, dass billig produzieren einhergeht mit unzumutbaren Arbeitsplätzen, welche die Gesundheit der Arbeiterinnen gefährden, die zudem für 12 bis 14 Stunden-Tage schlecht bezahlt werden. Die Referentin zitierte eine Nazma Akter, eine Gewerkschafterin aus Bangladesh: „Buy on, get one free – nothing is free! Our workers pay for it with their blood and their sweet. You still have a lot to do!“

Auch die Umwelt wird durch giftige Chemikalien belastet und wertvolle Ressourcen werden verschwendet. Am Beispiel Baumwollanbau zeigte Karin Pfisterer den Unterschied auf zwischen Baumwolle für Massenproduktion und Faire-Mode-Baumwolle. Baumwolle für Massenproduktion wird in Monokulturen angebaut, so wird zum einen der Boden ausgelaugt und zum anderen müssen reichlich Insektizide und Pestizide gespritzt werden. Vor der maschinellen Ernte kommt noch Entlaubungsmittel zum Einsatz. Zudem wird reichlich Wasser verbraucht. Beim ökologischen Anbau wird mit dreijähriger Fruchtfolge gearbeitet und die Ansiedlung von Nützlingen gefördert, welche die Schädlinge vernichten.

Auch bei der Herstellung von Bekleidung werden viele Chemikalien verwendet. Die Referentin machte deutlich, dass viele gesundheitsgefährdend sind und sich durch Schwitzen, Reibung, Talg und Waschen lösen und vom menschlichen Körper aufgenommen werden. Vor allem Kinder sind gefährdet. Einige Beispiele hierzu: Formaldehyd sorgt dafür, dass Kleidungsstücke leicht zu bügeln sind. Antibakteriell ausgerüstete Bekleidung wurde  mit Desinfektionsmittel behandelt. Von einer Beschichtung mit Nanosilber lösen sich Partikel die über die Atmung aufgenommen werden und die Blut-Hirnschranke durchqueren.

Zudem sprach sie über Alternativen zu Bekleidung aus Baumwolle wie Leinen oder Kunstfasern auf Cellulosebasis (aus Buche, Fichte usw.) beispielsweise Viskose, Lyocell oder Modal, die biologisch abbaubar sind. Die Referentin wies auch darauf hin, dass eine längere Nutzung von Textilien für eine günstigere Ökobilanz sorgt und dass auch ausgediente Kleider ein zweites Leben haben können.

Ein wichtiger Teil des Vortrags waren die Erklärungen zu verschiedenen Ökosiegeln und für was sie stehen. Deutlich wurde dabei, dass „teuer“ nicht unbedingt für „gut“ stehen muss. Damit die Zuhörerinnen bei ihren nächsten Einkäufen selbst entscheiden können, was sie kaufen, gab es reichlich Unterlagen zu den Textilsiegeln im Geldbeutelformat, zu Textilien- und Stoffanbietern usw. Und wer regional einkaufen will, konnte einen Katalog des Weltladens Welzheim mitnehmen.

Weitere Infos zur Referentin und ihren Vorträgen sind auf der Webseite www.karin-pfisterer.de zu finden.

Faszinierende Faszien – ein Vortrag zum Mitmachen

Bildungsreferentin Aylin Bergemann hat sehr lebendig erklärt, was Faszien sind: Faszien sind kollagenes Bindegewebe, das jeden Muskel sowie Organe und Knochen umschließt. Dieses Bindegewebsnetzwerk, durchzieht den ganzen Körper wie eine netzartige Struktur und gibt ihm Halt, Form und Elastizität. Faszien empfangen und leiten Informationen und Reize weiter. Jeder Mensch hat ein einzigartiges Faszien-Gerüst, das so individuell wie ein Fingerabdruck ist.

Die Referentin erläuterte die Funktionen und Aufgaben der Faszien sowie ihre Eigenschaften.

Sie zitierte den Neurophysiologen Dr. Robert Schleip „Wer sich nicht bewegt, verklebt“. Verklebungen lösen Schmerzen aus. Durch gezieltes Training der Faszien können Verklebungen beseitigt werden. Und damit erklärt sich auch, wie wichtig der Erhalt der Elastizität der Faszien als präventive Maßnahme ist.

Faszien-Training besteht aus vier Trainingselementen:
Dehnen, Federn, Beleben, Spüren.

Und damit begann der Mitmachteil des Vortrags. Zu jedem Trainingselement wurden einfache Übungen gezeigt und gemeinsam gedehnt, gefedert, belebt und gespürt.

Auch mit der Ernährung kann zur Gesundheit der Faszien beigetragen werden, Literaturempfehlung der Referentin: Richtig essen für die Faszien von Stephan Müller, Südwest Verlag.

Der interessante und lebendige Vortrag wurde ergänzt durch ein Handout mit den praktizierten Übungen für jede Teilnehmerin. So kann das Gelernte auch weiterhin zu Hause umgesetzt werden.

Mensch bleiben in einer digitalisierten Welt

Hier finden Sie einige Aspekte des Vortrags von Bildungsreferentin Rita Reichenbach-Lachenmann kurz zusammengefasst.

Die Referentin hat sich für diesen Vortrag Informationen bei Fachleuten der verschiedensten Berufe eingeholt. Sie hat erfragt, was Digitalisierung in den entsprechenden Bereichen bedeutet, wie KI (Künstliche Intelligenz) eingesetzt werden kann, wo ihre Grenzen sind und welche Gefahren sich abzeichnen.

Dazu hat sie zunächst mit den Teilnehmerinnen erarbeitet, was Mensch sein ausmacht. Sie hat aufgezeigt, in welchen Bereichen KI bereits eingesetzt wird, wo KI noch getestet wird und was bereits angedacht wird. KI findet sich beispielsweise bei Schachprogrammen, Chatbots, Smarthome, Smartcity (Mülltonnen-Leerung in Zürich). Ihre Nutzung ist angedacht und wird teilweise erprobt im Pflegebereich, Bildungsbereich und bei der Justiz.
Digitalisierung ist im Alltag selbstverständlich geworden: Nutzung des Internets, Navigation, Kommunikation via E-Mail, usw.
Wissen Sie, dass Metaverse eine virtuelle 3-D-Welt ist? Und dass darüber gesprochen wird, Menschen digital zu optimieren? Was halten Sie von einem Brainchip am Sehnerv, der alle virtuellen Eindrücke in Echtzeit erfasst, an eine KI weitergibt, die diese ausgewertet?
Diese und viele andere Informationen wurden den Zuhörerinnen vermittelt.

Resümee des Vortrags:

– Technik gehört zur Kulturgeschichte des Menschen
– Technische Entwicklung verfolgt Zwecke
– Technische Entwicklung ist nicht an sich „gut“ oder „böse“ – entscheidend ist immer, wie Menschen sie nutzen
– Digitale Entwicklung wird von Menschen gemacht. Es braucht einen gesellschaftlichen Austausch darüber, wie weit die technologische Optimierung/KI gehen darf/soll
– Es braucht einen verantwortungsvollen ethischen Standpunkt
– Digitale Entwicklung muss sich daran messen lassen, ob sie dem Wohl der Menschen dient.

Rita Reichenbach-Lachenmann empfiehlt, sich immer wieder mit folgenden Fragen zu beschäftigen und die eigene Einstellung klar zu machen:
– Wie häufig nutze ich digitale Technik?
– Wo dient mir digitale Technik?
– Wo stiehlt mir die Beschäftigung mit digitaler Technik Zeit für mich, meine Beziehungen, meine Interessen…?
– Welches sind für mich Lebensbereiche, die ich vor digitaler Technik schützen will?

Guter Schlaf ein Geschenk?

Das Thema guter Schlaf und Schlafstörungen beschäftigt mehr Menschen als gedacht. 50 Teilnehmer/innen haben sich für diesen Vortrag interessiert.

Die Referentin Dorothea Endreß ist medizinische Fachangestellte mit einer Fortbildung zur Naturheilkundeberaterin.

Sie sprach zunächst über die Ursachen für Schlafstörungen, beginnend mit medizinischen Problemen wie Instabilität der Wirbelsäure, orthopädische Schäden, Schmerzen, Restless-Leg-Syndrom, Schlafapnoe, nächtlicher Harndrang, Hitzewallungen, Zähneknirschen usw. Weiter ging sie auf äußere Einflüsse im Lebensumfeld ein: Schichtarbeit, Lärm, Lichtverschmutzung, Stress, persönliche Probleme, Alkohol, spätes oder schweres Essen usw.

Die Referentin machte deutlich, dass der erste und wichtigste Schritt zu gesundem Schlaf die Suche nach der Ursache der Schlafstörung ist. Sie wies darauf hin, in welchen Fällen eine medizinische Abklärung der Probleme wichtig sind. Sie zeigte viele Möglichkeiten auf, damit umzugehen. Zum einen wurde eine Änderung der Gewohnheiten thematisiert, wie leben im eigenen Rhythmus (Eule, Lerche), abends leicht essen, vor dem ins Bett gehen nicht mehr in den Fernseher, auf den Computer oder das Mobiltelefon schauen, usw. Zum anderen zeigte sie sanfte Methoden der Entspannung auf wie Aromatherapie, Bachblüten, Entspannungsmusik, Melatonin-Kapseln, Schüssler-Salze, Tees, Wärmflasche, Wollauflage auf Matratze, Zirbenkissen, usw. Sie sprach auch über die Macht der Sprache: wer ein Problem im Leben nicht als großes Problem sieht, sondern als Herausforderung, die es zu meistern gilt, kommt eher zur Ruhe.

Wer erwartet hatte, ein Generalrezept für guten Schlaf zu erhalten, wurde sicherlich enttäuscht. Fazit: Im Vortrag wurden viele Ursachen und Möglichkeiten der Abhilfe thematisiert. Letztendlich ist jede Person anders und muss selbst ausprobieren, welcher Weg für sie zu einem gesunden Schlaf führt. An Anregungen hierzu mangelte es in dem Vortrag nicht.

Handtasche

Die Referentin Dr. Karin de la Roi-Frey zeigte uns in ihrem Vortrag auf, wie vielseitig das Thema Handtasche sein kann. Sie beleuchtete das Thema historisch, beginnend mit den Vorläufern der Handtasche: den Fellbeuteln der Steinzeit, den Beuteln im Mittelalter, zunächst einfach gestaltet und unter der Kleidung getragen, später – der Ständeordnung entsprechend – prachtvoll verziert und sichtbar am Gürtel befestigt.

Verschiedene Beispiele aus der Kulturgeschichte der echten Handtasche machten deutlich, dass diese ihr Erscheinungsbild und ihre Form immer wieder veränderte, je nach Zweck und Ausrichtung und nicht nur dem Wandel der Mode unterworfen. Anekdoten um Madame de Pompadour und den von ihr „erfundenen“ Pompadour und dessen Inhalt waren nur ein Beispiel hierfür. Oder die Handtasche unserer Großmütter, die ein Format haben musste, dass ein Gebetbuch hineinpasste.

Die Handtasche, nicht nur ein schmückendes Accessoire, sondern auch Statussymbol, Damencontainer (Buko, Rucksack), Waffe und sogar Sportgerät. Wir wissen nun, dass es auch einen Handtaschenweitwurfwettbewerb gibt.

Die von der Referentin mitgebrachten sehr unterschiedlichen Handtaschen untermalten ihren Vortrag anschaulich.

I schwätz schwäbisch

Unter dem Motto „I schwätz Schwäbisch – Schwäbische Gedichte und Geschichten zum schmunzeln“ wurden Gedichte und Geschichten verschiedener Autoren vorgelesen oder sogar schauspielerisch untermalt. Alles wurde auf Schwäbisch vorgetragen oder beleuchtete die schwäbische Volksseele, wie beispielsweise die Reise mit der schwäbischen Eisenbahn.

Wie finden wir die richtigen Worte im Umgang miteinander

Vortrag von Robert Schiek, Dipl.-Sozialarbeiter (FH), Sozial- und Familientherapeut

Der Referent sensibilisierte die Zuhörerinnen dafür, welche Faktoren bei der Kommunikation eine Rolle spielen. Die Kernaussagen des Vortrags sind hier ganz kurz zusammengefasst:

– Jeder Mensch hat seine eigene Sprache, davon abhängig in welcher Familie man aufgewachsen ist und welche Erfahrungen gemacht wurden.
– Bevor wir miteinander reden, hat oft bereits ein innerer Dialog in unserem Kopf stattgefunden. Immer wieder besteht die Gefahr, Vorannahmen in eine Situation   hineinzutragen.

– Man kann nicht nicht kommunizieren: Jeder sendet Signale, verbal und nonverbal, wie beispielsweise ein freundlicher Blick oder ein Lächeln.
– Der Empfänger entscheidet die Botschaft. Manchmal wird etwas anders gehört, als gesagt wird. Beispielsweise meint der Sender es als liebevoll und der Empfänger sieht es als herablassend. Oder der Sender greift ungerechtfertigt an, der Empfänger fühlt sich nicht betroffen und schlägt nicht zurück.

Weiterer wichtiger Aspekt der Kommunikation ist, dass wir sozusagen auf zwei Frequenzen senden:
– Bei jedem Austausch gibt es einen inhaltlichen Aspekt also sachliche Information. Durch die Beziehung der Personen zueinander bekommt die Aussage ihr eigentliches Gewicht.
– Der Beziehungsaspekt entscheidet letztlich wie diese sachliche Aussage zu verstehen ist.
Besonders leicht entstehen Komplikationen dort wo unsere Beziehung zum anderen schon vorher belastet ist.

Sobald Konflikte entstehen, suchen wir nach dem Ausgangspunkt, um damit klären zu können, wer daran schuld ist. Doch das, so sagen uns die Experten, ist gar nicht möglich. Der Kreislauf der Schuldzuweisungen hilft nicht weiter. Hilfreicher ist es, wenn wir uns darauf verständigen können, dass uns unser Gespräch verunglückt ist.

Wie gelingt Kommunikation?
– keine Bewertungen
– keine Schuldzuweisungen
– Wahlmöglichkeiten nicht verschweigen

– einfühlsam zuhören,
– auf Gefühle bei uns selbst und beim anderen achten,
– wahrnehmen, welche Bedürfnisse hinter den Gefühlen stecken
– und ihnen zu geben, was sie brauchen
– damit erhöht sich die Chance, dass die anderen auf unsere Bedürfnisse eingehen.

Dies können wir nicht einfordern, aber lernen offen und direkt darum zu bitten. Auch wer in der Kommunikation alles richtig macht, hat keine Garantie, dass seine Wünsche durch die anderen erfüllt werden. Aber er hat die Gewissheit, wenn sie ihm erfüllt werden, dass es die anderen freiwillig getan haben.

Fazit:
Es ist sicher nicht so, dass mit der Umsetzung des gehörten alle Schwierigkeiten in der Kommunikation gelöst wären. Robert Schiek will anregen, uns bewusst zu machen, in welche Richtung es auch für uns dabei gehen könnte. Wo es gelingt, kommen wir uns dabei näherkommen, Gemeinschaft und Verbundenheit erleben. Dort wo es nicht gelingt, können wir überlegen, was war die Falle, in die ich mal wieder getappt bin.

Was immer hilft: die Bereitschaft offen für Vergebung zu bleiben und immer bereit zu sein, auch in unseren Beziehungen immer wieder neu anzufangen. Darin erweist sich dann Konfliktfähigkeit.

Frauen und Rente: Meine gesetzliche Rente, Möglichkeiten und Tipps

Die Referentin Ulrike Damköhler von der Deutschen Rentenversicherung, Regionalzentrum Ludwigsburg / Waiblingen, vermittelte die komplexe Materie sehr anschaulich und gut verständlich. Sie stellte zunächst die Aufgaben und Leistungen der Rentenversicherung vor. Die Frage „Wie wird die Rente berechnet?“ wurde anhand von Beispielen ausführlich erläutert. Dabei wurden alle für die Rentenformel relevanten Begriffe wie rentenrechtliche Zeiten, Versicherungspflicht, Entgeltpunkte (=EP) u.a. veranschaulicht.

Die Referentin zeigte auf wie „Minijobs“ einzuordnen sind und was die Zahlung der Rentenversicherungsbeiträge oder die Befreiung davon für Folgen nach sich ziehen kann. Sie erklärte, wie sich Kindererziehungs- und Pflegezeiten auswirken. Auch die rentenrechtliche Bedeutung einer freiwilligen Versicherung wurde besprochen.

Ferner wurden die verschiedenen Renteneintrittsmöglichkeiten und die daraus resultierenden Zuschläge oder Abschläge dargestellt. Auch auf die Grundrente wurde eingegangen.

Unser Fazit des Vortrags:
Da die Rentenhöhe aus dem gesamten Versicherungsleben resultiert, ist rechtzeitige Information und Beratung wichtig, um in jeder Lebenssituation die Entscheidung zu treffen, die sich optimal auswirkt. Die Überprüfung des übermittelten Versicherungsverlaufs ist ein Schritt hierzu.

Auskunft und Beratung gibt es – nach Terminvereinbarung – bei der Deutschen Rentenversicherung, auch als Videoberatung mit Terminbuchung via Internet.

Mein Leben mit Indien

Vortrag von Kulturreferentin (Indischer Subkontinent) P. F. Schürrle-Sharkar

Wie der Titel des Vortrags schon aussagt, berichtete die Referentin über ihre Erfahrungen mit Indien. Im Fokus war der Nordwesten Indien und zwar Rajastan. Die erste Reise dorthin war ein Geburtstagsgeschenk ihres Mannes, der aus Indien stammt, und führte sie u.a. nach Puschkar, dem einzigen Ort Indiens mit einem Brahmatempel. Dort lernte sie Musiknomaden kennen.
Frau Schürrle-Sharkar erzählte von indischen Frauen, hauptsächlich von Serena, Momita und Parvati, welche sie kennen lernte. Momita ist Nomadin und gibt in ihrem Zeltdorf Alphabetisierungskurse. Parvati ist Witwe und versucht sich und ihre Kinder mit Gelegenheitsarbeiten durchzubringen. Serene ist Franziskanerin und leitete 35 Jahre lang ein namhaftes Girls College in Ajmer.
Dem ersten Besuch in Rajastan folgten viele andere. Die Referentin hat Projekte ins Leben gerufen, um die Frauen dieses Stammes zu unterstützen.
Ein 20-minütiger Film sowie eine Ausstellung boten weitere Einblicke in die Erfahrungen und Erlebnisse der Referentin.

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