Guter Schlaf ein Geschenk?

Das Thema guter Schlaf und Schlafstörungen beschäftigt mehr Menschen als gedacht. 50 Teilnehmer/innen haben sich für diesen Vortrag interessiert.

Die Referentin Dorothea Endreß ist medizinische Fachangestellte mit einer Fortbildung zur Naturheilkundeberaterin.

Sie sprach zunächst über die Ursachen für Schlafstörungen, beginnend mit medizinischen Problemen wie Instabilität der Wirbelsäure, orthopädische Schäden, Schmerzen, Restless-Leg-Syndrom, Schlafapnoe, nächtlicher Harndrang, Hitzewallungen, Zähneknirschen usw. Weiter ging sie auf äußere Einflüsse im Lebensumfeld ein: Schichtarbeit, Lärm, Lichtverschmutzung, Stress, persönliche Probleme, Alkohol, spätes oder schweres Essen usw.

Die Referentin machte deutlich, dass der erste und wichtigste Schritt zu gesundem Schlaf die Suche nach der Ursache der Schlafstörung ist. Sie wies darauf hin, in welchen Fällen eine medizinische Abklärung der Probleme wichtig sind. Sie zeigte viele Möglichkeiten auf, damit umzugehen. Zum einen wurde eine Änderung der Gewohnheiten thematisiert, wie leben im eigenen Rhythmus (Eule, Lerche), abends leicht essen, vor dem ins Bett gehen nicht mehr in den Fernseher, auf den Computer oder das Mobiltelefon schauen, usw. Zum anderen zeigte sie sanfte Methoden der Entspannung auf wie Aromatherapie, Bachblüten, Entspannungsmusik, Melatonin-Kapseln, Schüssler-Salze, Tees, Wärmflasche, Wollauflage auf Matratze, Zirbenkissen, usw. Sie sprach auch über die Macht der Sprache: wer ein Problem im Leben nicht als großes Problem sieht, sondern als Herausforderung, die es zu meistern gilt, kommt eher zur Ruhe.

Wer erwartet hatte, ein Generalrezept für guten Schlaf zu erhalten, wurde sicherlich enttäuscht. Fazit: Im Vortrag wurden viele Ursachen und Möglichkeiten der Abhilfe thematisiert. Letztendlich ist jede Person anders und muss selbst ausprobieren, welcher Weg für sie zu einem gesunden Schlaf führt. An Anregungen hierzu mangelte es in dem Vortrag nicht.

Besuch im Deutschen Zentrum für Satelitten-Kommunikation

Eine kleine Gruppe Welzheimer LandFrauen im Alter von 31 bis 85 Jahren besuchte das Deutsche Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) in Backnang. In 90 Minuten Führung durch den Showroom des Vereins mit Modellen und interaktiven Stationen erfuhren die Besucherinnen viel über Gegenwart und Zukunft moderner Raumkommunikation. Hier folgt ein kleiner Einblick über die vielfältigen Informationen, die bei der Führung im Showroom geboten wurden.
Was sind die Aufgaben und Ziele dieses Zentrums? Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen, Hochschulen und Institutionen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 zu diesem Netzwerk zusammengeschlossen. Unter anderem sind die Ziele, Fachkräfte zu gewinnen, Politik und Wirtschaft die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Kommunikationssatelliten zu verdeutlichen und mit dem Showroom aktuelle sowie zukünftige Missionen bzw. zukunftsweisende Projekte dieser Technologie und deren Relevanz im Alltag allen Interessierten zu vermitteln.
In Kooperationen mit Schulen wurden von Schüler*innenund angehenden Technikern viele Modelle für den Showroom gefertigt. Einmal im Jahr veranstaltet das DeSK ein mehrtägiges Symposium als Unterstützung zur Berufsfindung im Haus Steinheim in Steinheim an der Murr.
Schlaglichtartig wird die Entwicklung dieser Technologie vom 1945 erstellten ersten Konzept für Satellitenkommunikation durch den Science-Fiction-Schriftsteller und Physiker Arthur C. Clarke über den Beginn der maritimen Kommunikation 1976 bis hin zur Inbetriebnahme von „Iridium“ 1998, dem ersten weltumspannenden Satelliten-Telefonsystem, aufgezeigt.
Im Projekt „Heinrich Hertz“ sollen neuartige Kommunikationstechnologien geprüft und untersucht werden . Der Start des nationalen Satelliten ist im Jahr 2023 geplant.
Im Showroom wurden drei Schwerpunkt-Themen realisiert: Kommunikations-, Wetter- und Erderkundungssatellitensysteme.
Der Geostationäre Erdorbit (GEO) in einer Höhe von ungefähr 36.000 km über dem Erdäquator ist vor allem für Kommunikationssatellitensysteme wichtig. Anhand einer Satelliten-Live-Übertragung aus einem Fußballstadion an Fernsehzuschauer wird gezeigt wie diese Technologie funktioniert (siehe Foto – Hinweis: freigegebenes Bild ist vor der Sternenhimmelwand bei dem LCT-Experiment, nicht vor dem Modell des Fußballstadions).
Die Höhe von 2.000 bis unterhalb 36.000 km umfasst das mittlere Erdorbit (MEO) und dort befinden sich beispielsweise Navigationssatellitensysteme wie GPS (20.000 km) oder Galileo (23.500 km).
Der erdnahe Bereich (LEO) in einer Höhe von 200 bis 2.000 km wird unter anderem für Erderkundungs- und Wettersatelliten und auch für die bemannte Raumfahrt (Internationale Raumstation ISS ca. 400km über der Erde) genutzt.
Die zwischenstaatliche Organisation EUMETSAT in Darmstadt betreibt die Wettersatelliten. Die zylinderförmigen stationären Wettersatelliten sind jeweils mit einer Kamera mit vier Blitzsensoren ausgestattet und im getakteten Betrieb. Sie tauschen die Daten auch mit Meeresbojen aus. Alle halbe Stunde wird die Wettersituation in Europa gemeldet.
Erderkundungssatelliten haben den Vorteil, genaue und hochauflösende Daten der Erdoberfläche zu generieren. Nachdem diese Satelliten die Erde in ca. 90 Minuten umkreisen, sind sie jedoch nur 10 Minuten in Sicht der deutschen Bodenstation und 80 Minuten nicht. Bisher wurden die Daten über die Bodenstationen anderer Länder abgerufen. Daher wurden zwei geostationäre Satelliten gebaut und in 36.000km Entfernung in den Orbit gebracht. Diese können mit gewissen Erderkundungssatelliten Daten über eine Laserkommunikationsstrecke austauschen und das Ergebnis direkt zur Erde senden, denn geostationäre Satelliten haben durchgehend Verbindung zu einer Bodenstation. Die Daten liegen somit in 80 % Echtzeit vor.
Wozu ist das so wichtig? Damit können z.B. Katastrophenereignisse frühzeitig entdeckt und die Rettungs- und Hilfskräfte schnell verständigt werden und damit auch schneller vor Ort helfen.
Das DeSK wirkt außerdem bei vielen Forschungsprojekten mit. Hier geht es beispielsweise um Themen wie Gewährleistung einer zuverlässigen Kommunikation trotz einer stetig ansteigenden Zahl an Satelliten durch die Nutzung aller technisch und ökonomisch machbaren Frequenzbereiche. Weitere spannende Themen und Trends werden bei der Führung präsentiert.
Sind Sie neugierig geworden? Weitere Infos zum DeSK und wie Sie in den Genuss einer Führung im Showroom kommen können, finden Sie auf der Webseite https://desk-sat.com 

Handtasche

Die Referentin Dr. Karin de la Roi-Frey zeigte uns in ihrem Vortrag auf, wie vielseitig das Thema Handtasche sein kann. Sie beleuchtete das Thema historisch, beginnend mit den Vorläufern der Handtasche: den Fellbeuteln der Steinzeit, den Beuteln im Mittelalter, zunächst einfach gestaltet und unter der Kleidung getragen, später – der Ständeordnung entsprechend – prachtvoll verziert und sichtbar am Gürtel befestigt.

Verschiedene Beispiele aus der Kulturgeschichte der echten Handtasche machten deutlich, dass diese ihr Erscheinungsbild und ihre Form immer wieder veränderte, je nach Zweck und Ausrichtung und nicht nur dem Wandel der Mode unterworfen. Anekdoten um Madame de Pompadour und den von ihr „erfundenen“ Pompadour und dessen Inhalt waren nur ein Beispiel hierfür. Oder die Handtasche unserer Großmütter, die ein Format haben musste, dass ein Gebetbuch hineinpasste.

Die Handtasche, nicht nur ein schmückendes Accessoire, sondern auch Statussymbol, Damencontainer (Buko, Rucksack), Waffe und sogar Sportgerät. Wir wissen nun, dass es auch einen Handtaschenweitwurfwettbewerb gibt.

Die von der Referentin mitgebrachten sehr unterschiedlichen Handtaschen untermalten ihren Vortrag anschaulich.

I schwätz schwäbisch

Unter dem Motto „I schwätz Schwäbisch – Schwäbische Gedichte und Geschichten zum schmunzeln“ wurden Gedichte und Geschichten verschiedener Autoren vorgelesen oder sogar schauspielerisch untermalt. Alles wurde auf Schwäbisch vorgetragen oder beleuchtete die schwäbische Volksseele, wie beispielsweise die Reise mit der schwäbischen Eisenbahn.

Workshop Herbstlicher Kranz

In der gemütlichen Atmosphäre des Familienzentrums Welzheim fand sich eine Gruppe von Frauen zusammen, um das Binden eines dicken Kranzes zu erlernen. Floristmeisterin Melina Mayer hatte reichlich natürliche Materialien zum Binden und Dekorieren mitgebracht. Die Referentin erklärte alle erforderlichen Techniken ausführlich und gab hilfreiche Tipps. Das Kranzbinden hat Spaß gemacht und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Ausstellung vom PHOTO zum SELFIE

Die Ausstellung „Vom PHOTO zum SELFIE – 100 Jahre Fotografie in Welzheim“ im Museum Welzheim präsentierte alles rund ums Foto: sie ermöglichte Einblicke in ein Fotostudio – gestern und heute und veranschaulicht chemische Vorgänge im Labor. Zahlreiche Kameras und Fotoausrüstungen aus 100 Jahren konnten bewundert werden.

Das Fotogeschäft Kühnle (gegründet 1921), seit drei Generationen in Familienbesitz und nach wie vor bekannt für qualitätvolle Fotografie, hat seine umfangreiche Sammlung für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Dazu gehören auch besondere Fotos, die in Welzheim aufgenommen wurden.

Fritz Kühnle, der das Fotogeschäft von seinem Vater und Gründer Gottlob Kühnle übernommen hatte, führte sachkundig und gut verständlich durch die Ausstellung. Mit Geschichten und Anekdoten aus Welzheim lockerte er das vermittelte Wissen auf. Auch die Teilnehmerinnen, die sich nicht speziell für Fotografie interessierten, waren begeistert.

Krimi-Wanderlesung mit Marina Kunzi am 23. Juli 2022

Das zweite Buch der SCHWABENSINGER-Reihe der Autorin Marina Kunzi „Der Tote im Weinberg – Eine Lese der besonderen Art“ inspirierte zu einer Lesung der besonderen Art: dort wandern, wo die Erzählung spielt, rasten, den Ausblick genießen und immer wieder lauschen, wie die Geschichte weitergeht.

Unsere Wanderung begann um 14.15 Uhr in Strümpfelbach an der neuen Kelter des Weinguts Kuhnle bei strahlendem Sonnenschein und 26 Grad. Die erste Rast war im Schatten am Käppele, der Ruine einer mittelalterlichen Wallfahrtskapelle auf dem Jakobsweg in Richtung Plochingen. Hier erfuhren wir wie Luise in den Strümpfelbacher Weinbergen aufwacht und rätselt was ihr widerfahren ist, also wie die Geschichte begann, sowie einiges über die Protagonisten.

Weiter wanderten wir bergauf zwischen Reben zum Aussichtspunkt Schützenhüttle. Auf den kühlen Steinbänken und der Treppe sitzend hörten wir der Geschichte weiter zu. Mit etwas Phantasie konnte man meinen, unter uns in den Weinbergen die Spurensicherung mit Tina Kowalski und die ermittelnden Beamten Max Ensinger und Tom Bayer zu hören.

Und weiter gings. Am Karlstein – einem Gedenkstein, der an jahrelange Grenzstreitigkeiten zwischen Endersbach und Strümpfelbach erinnert – las Marina Kunzi zwei weitere Abschnitte aus ihrem Krimi vor. Die Rast auf den Bänken im Schatten mit einer grandiosen Aussicht wurde etwas ausgedehnt.

Danach ging es zurück ins Tal zum Weingut Kuhnle in Strümpfelbach. Im schattigen Hof erholten sich die Teilnehmerinnen von der Wanderung und stillten zunächst Hunger und Durst. Ein Schauplatz des Krimis ist das Weingut Kuhnle. Und so gehörte es dazu, hier einen weiteren Part vom „Toten im Weinberg“ zu hören.

Danach saßen alle noch eine Weile gemütlich zusammen, bei einem Glas Wein oder anderen Flüssigkeiten wurden gute Gespräche geführt und um 19.30 Uhr fuhr der Bus zurück nach Welzheim.

Fotos dazu gibt es in der Bildergalerie.

Wie finden wir die richtigen Worte im Umgang miteinander

Vortrag von Robert Schiek, Dipl.-Sozialarbeiter (FH), Sozial- und Familientherapeut

Der Referent sensibilisierte die Zuhörerinnen dafür, welche Faktoren bei der Kommunikation eine Rolle spielen. Die Kernaussagen des Vortrags sind hier ganz kurz zusammengefasst:

– Jeder Mensch hat seine eigene Sprache, davon abhängig in welcher Familie man aufgewachsen ist und welche Erfahrungen gemacht wurden.
– Bevor wir miteinander reden, hat oft bereits ein innerer Dialog in unserem Kopf stattgefunden. Immer wieder besteht die Gefahr, Vorannahmen in eine Situation   hineinzutragen.

– Man kann nicht nicht kommunizieren: Jeder sendet Signale, verbal und nonverbal, wie beispielsweise ein freundlicher Blick oder ein Lächeln.
– Der Empfänger entscheidet die Botschaft. Manchmal wird etwas anders gehört, als gesagt wird. Beispielsweise meint der Sender es als liebevoll und der Empfänger sieht es als herablassend. Oder der Sender greift ungerechtfertigt an, der Empfänger fühlt sich nicht betroffen und schlägt nicht zurück.

Weiterer wichtiger Aspekt der Kommunikation ist, dass wir sozusagen auf zwei Frequenzen senden:
– Bei jedem Austausch gibt es einen inhaltlichen Aspekt also sachliche Information. Durch die Beziehung der Personen zueinander bekommt die Aussage ihr eigentliches Gewicht.
– Der Beziehungsaspekt entscheidet letztlich wie diese sachliche Aussage zu verstehen ist.
Besonders leicht entstehen Komplikationen dort wo unsere Beziehung zum anderen schon vorher belastet ist.

Sobald Konflikte entstehen, suchen wir nach dem Ausgangspunkt, um damit klären zu können, wer daran schuld ist. Doch das, so sagen uns die Experten, ist gar nicht möglich. Der Kreislauf der Schuldzuweisungen hilft nicht weiter. Hilfreicher ist es, wenn wir uns darauf verständigen können, dass uns unser Gespräch verunglückt ist.

Wie gelingt Kommunikation?
– keine Bewertungen
– keine Schuldzuweisungen
– Wahlmöglichkeiten nicht verschweigen

– einfühlsam zuhören,
– auf Gefühle bei uns selbst und beim anderen achten,
– wahrnehmen, welche Bedürfnisse hinter den Gefühlen stecken
– und ihnen zu geben, was sie brauchen
– damit erhöht sich die Chance, dass die anderen auf unsere Bedürfnisse eingehen.

Dies können wir nicht einfordern, aber lernen offen und direkt darum zu bitten. Auch wer in der Kommunikation alles richtig macht, hat keine Garantie, dass seine Wünsche durch die anderen erfüllt werden. Aber er hat die Gewissheit, wenn sie ihm erfüllt werden, dass es die anderen freiwillig getan haben.

Fazit:
Es ist sicher nicht so, dass mit der Umsetzung des gehörten alle Schwierigkeiten in der Kommunikation gelöst wären. Robert Schiek will anregen, uns bewusst zu machen, in welche Richtung es auch für uns dabei gehen könnte. Wo es gelingt, kommen wir uns dabei näherkommen, Gemeinschaft und Verbundenheit erleben. Dort wo es nicht gelingt, können wir überlegen, was war die Falle, in die ich mal wieder getappt bin.

Was immer hilft: die Bereitschaft offen für Vergebung zu bleiben und immer bereit zu sein, auch in unseren Beziehungen immer wieder neu anzufangen. Darin erweist sich dann Konfliktfähigkeit.

Frauen und Rente: Meine gesetzliche Rente, Möglichkeiten und Tipps

Die Referentin Ulrike Damköhler von der Deutschen Rentenversicherung, Regionalzentrum Ludwigsburg / Waiblingen, vermittelte die komplexe Materie sehr anschaulich und gut verständlich. Sie stellte zunächst die Aufgaben und Leistungen der Rentenversicherung vor. Die Frage „Wie wird die Rente berechnet?“ wurde anhand von Beispielen ausführlich erläutert. Dabei wurden alle für die Rentenformel relevanten Begriffe wie rentenrechtliche Zeiten, Versicherungspflicht, Entgeltpunkte (=EP) u.a. veranschaulicht.

Die Referentin zeigte auf wie „Minijobs“ einzuordnen sind und was die Zahlung der Rentenversicherungsbeiträge oder die Befreiung davon für Folgen nach sich ziehen kann. Sie erklärte, wie sich Kindererziehungs- und Pflegezeiten auswirken. Auch die rentenrechtliche Bedeutung einer freiwilligen Versicherung wurde besprochen.

Ferner wurden die verschiedenen Renteneintrittsmöglichkeiten und die daraus resultierenden Zuschläge oder Abschläge dargestellt. Auch auf die Grundrente wurde eingegangen.

Unser Fazit des Vortrags:
Da die Rentenhöhe aus dem gesamten Versicherungsleben resultiert, ist rechtzeitige Information und Beratung wichtig, um in jeder Lebenssituation die Entscheidung zu treffen, die sich optimal auswirkt. Die Überprüfung des übermittelten Versicherungsverlaufs ist ein Schritt hierzu.

Auskunft und Beratung gibt es – nach Terminvereinbarung – bei der Deutschen Rentenversicherung, auch als Videoberatung mit Terminbuchung via Internet.

Führung durch die Voggenbergmühle

Bei idealem Wetter wanderte eine Gruppe vom Parkplatz am Hagerwaldsee im Tal der Rot zur Voggenbergmühle. Dort teilten sich Wanderer und Nichtwanderer in zwei Gruppen für die Mühlenführung.

Die Voggenbergmühle wird bereits 1523 urkundlich erwähnt. Möglicherweise ist sie identisch mit der 1251 erwähnten „Ysenmuln“. Seit 1883 ist diese Mühle im Besitz der Familie Meyer, nun schon in der vierten Generation. Müllermeister Gerhard Meyer erzählte von der Geschichte der Mühle und den früheren Müllern, seinem Vater und Großvater.

Beim Gang durch die Mühle erklärte er anschaulich vor den Maschinen aus den 60er Jahren wie Korn zu Mehl verarbeitet wird:
von der Anlieferung durch Landwirte aus der Region,
Reinigung,
Vorbereitung
den verschiedenen Mahlvorgängen, deren Anzahl davon abhängt, welche der 16 Standard-Mehlsorten entstehen soll,
Qualitätskontrolle (die Mühle hat ein eigenes Labor)
und dem Abfüllen und Verpacken
sowie dem Weg zum Verbraucher in der Region.

Von den Erläuterungen zu den verschiedenen Mehlsorten war für die Köchinnen und Bäckerinnen der Unterschied zwischen Weizengrieß, Weizendunst und Weizenmehl sicherlich die wichtigste Information.

Im Mühlenladen konnte anschließend die Vielfalt der Produkte bewundert werden. Hier und in einigen Geschäften der Umgebung werden die vielfältigen Erzeugnisse der Voggenbergmühle verkauft. Auch den Lieferservice, den Gotthilf Meyer ins Leben rief, damals noch mit Traktor und Anhänger, gibt es noch heute. Gerhard Meyer fährt mit einem Kleinbus voller Mehl und anderer Produkte von Haustür zu Haustür.

Nach der Führung stärkten sich alle mit Kaffee und Kuchen sowie zwei Sorten Brot mit verschiedenen Aufstrichen, alle Leckereien selbst gebacken aus den eigenen Produkten – so lange, bis die Uhr zeigte, es wird Zeit für den Heimweg.