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Weihnachtskinder
Vortrag am 12.12.2024 von Dr. Karin de la Roi-Frey
Geburtstag und Weihnachten am gleichen Tag hatten Berühmtheiten wie
– Cosima Wagner, Richard Wagners Frau,
– der Verleger Samuel Fischer,
– der ehemalige Oberbürgermeister von Stuttgart Manfred Rommel,
– Kaiserin Elisabeth von Österreich, genannt Sisi und
– August von Goethe, der Sohn von Johann Wolfgang von Goethe und Johanna Christiana Sophia Vulpius
Die Referentin erzählte vom Leben dieser Menschen sowie einiges darüber, wie Weihnachten und Geburtstag begangen wurden, welche Geschenke es gab und welche Familienrituale gelebt wurden.
Nach dem Vortrag ging es über zum gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen, gemütlichem Plausch miteinander und Weihnachtslieder singen.
Frauengruppen, die die Welt veränderten
Bildungsreferentin Maria Püschel berichtete in ihrem Vortrag darüber, wie Frauen die Welt verändern können. Frauen können eine starke gesellschaftliche und politische Kraft sein, wenn sie sich vernetzen, verbünden, organisieren.
Sie erzählte lebendig und anschaulich von Frauengruppen aus Geschichte und Gegenwart, aus Deutschland und der Welt, die durch Mut, Beharrlichkeit und Intelligenz, aber auch durch Klugheit, Kreativität und Witz große Veränderungen bewirkten oder auch erzwangen.
Herstellung von Sekten
Der Referent Florian Krist hat sich seit langem privat viel Wissen über Wein und Perlwein und Schaumwein, wie Sekt korrekt bezeichnet wird, angeeignet. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht.
In seinem Vortrag hat er sehr lebendig und interessant über seine Besuche bei den Herstellern und über den Herstellungsprozess und die Unterschiede zwischen den Sorten erzählt. Die Unterschiede ergeben sich aus dem Herstellungsprozess und den verwendeten Traubensorten.
Zu Beginn des Vortrags erklärte der Referent den Unterschied zwischen Perlwein und Schaumwein. Und warum günstige Schaumweine aus dem Supermarkt so günstig sind: die Kohlensäure wird i.d.R. künstlich zugesetzt. Ansonsten entsteht diese beim Gärungsprozess, der je nach Sorte, unterschiedlich lang und aufwendig verläuft. Wie die Gärung bei den verschiedenen Sorten verläuft, erfuhren wir in allen Details: zweite Gärung mit Zugabe von Hefe und Zucker in Drucktanks oder in der Flasche, Länge der Gärung, rütteln, degoutieren, Restsüße und noch einiges mehr.
Die Teilnehmerinnen sind mit einem umfangreichen theoretischen Wissen hierzu und – nach einem späten zweiten Frühstück als Grundlage – dem Geschmack von vier Sorten, vom Secco bis zum Champagner, auf der Zunge nach Hause gegangen.
Private Altersvorsorge – Sinnvolle Strategien
Oft stehen Frauen bei der eigenen Altersvorsorge vor besonderen Herausforderungen: wegen der Kindererziehung haben sie weniger Rentenansprüche und obendrein bei vielen Arbeitgebern auch noch schlechtere Karrierechancen. Umso wichtiger ist eine passende und rentable private Altersvorsorge. Mit Werner Bareis, Fachberater Altersvorsorge, Banken, Kredite bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V., konnte ein kompetenter Referent gewonnen werden, der absolut neutral die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigte, wie die Teilnehmerinnen selbstbestimmt ihre Finanzen in die eigenen Hände nehmen können.
Im Vortrag wurden zunächst die Erfolgsfaktoren der privaten Altersvorsorge erläutert. Altersvorsorge bedeutet Vermögensaufbau, somit beeinflussen die Kosten für die Anlage ganz wesentlich den Ertrag wie der Referent ausführlich aufzeigte.
Ebenso ausführlich erklärte der Referent die verschiedenen Anlageklassen, sprich Anlagemöglichkeiten: Geldwerte, Unternehmensanteile/Aktien, Rohstoffe, Immobilien und die eigene Bildung. Damit waren die Zuhörerinnen auch über die Risiken und die unterschiedliche Rendite der Geldanlagen allgemein verständlich informiert. Insbesondere über Aktien, Aktienfonds und Aktienindexfonds (ETF) wollten die Zuhörerinnen mehr wissen. Fragen zu den einzelnen Komplexen wurden während des Vortrags beantwortet.
Kurz zusammengefasst haben die Teilnehmerinnen folgende Tipps mitgenommen:
- Teure Anlagen müssen nicht gut sein.
- Hohe Kosten senken den Ertrag, also selbst genau über die Kosten der Produkte informieren und unnötig hohe Kosten vermeiden.
- Diversifikation senkt das Risiko. Wichtig ist, die eigene Risikobereitschaft festzustellen und so entsprechend zwischen sicherem Topf und Ertragstopf zu streuen.
- Mit der Rendite-Drehscheibe wurde deutlich, wie verschiedene Anlagen sich in 10, 20 und 35 Jahren entwickeln.
Die wesentlichen Schritte zur persönlichen Altersvorsorge-Strategie sind
- Bestandsaufnahme
- Klärung des Bedarfs
- Kredite tilgen/vermeiden
- Anlagen optimieren
- Regelmäßig prüfen.
Alle Fragen, welche die Anwesenden nach dem Vortrag noch hatten, wurden ausführlich beantwortet. Etwas mehr als eine halbe Stunde erklärte Herr Bareis noch alles was die Fragenden wissen wollten.
Im Handout zum Vortrag wurden die wesentlichen Schritte zur persönlichen Altersvorsorge-Strategie nochmals auf den Punkt gebracht.
Die Rose in Kunst, Kultur und Kulinarik
Im vollbesetzten Nebenraum der Residenzstube in Welzheim trafen sich die LandFrauen und Gäste um sich die Geschichten rund um die Rose von Referentin Karin de la Roi-Frey anzuhören.
Die Rose ist die Königin der Blumen, sie ist Symbol für die Liebe und die Verführung. Durch die Göttin Aphrodite kam die Rose zu den Menschen.Weiter berichtete die Referentin, dass es im höchstgelegenen Dorf in Deutschland und zwar in Nöggenschwiel (Schwarzwald) seit 50 Jahren sehr viele Rosen gibt, die in allen Farben blühen. Sie werden von den LandFrauen betreut. Im dortigen Café gibt es auch eine Torte mit Namen „Rosemarie“.
Rosen können auch Heilmittel sein. Medizin mit Rosen kann in der Aromatherapie und auch bei Depressionen eingesetzt werden – sie wirkt aufhellend und erfrischend. Wurde schon im alten Persien eingesetzt. Ferner erfuhr man, dass für 1 kg Rosenöl 3500 – 5000 kg frische Rosen benötigt werden.
Die Rose ist ein uraltes Gewächs. Es wurden von Wissenschaftlern Stacheln und Blätter in uralten Gemäuern gefunden. Die fossilen Funde lassen darauf schließen, dass die Ur-Rose bereits vor 25 bis 30 Millionen Jahren auf der Erde blühte. Die Wildrosen sind die Ur-Rosen.
Bei den Römern (Oberschicht) wurden die Speisen mit Rosen verfeinert, ebenso auch der Wein.
Auch was es mit der Teerose auf sich hat erzählte die Referentin: die Rosen stammen aus der Gärtnerei Fa-Ti in China, daraus wurde dann in England die „tearose“.
Zum Schluss ihres Vortrags erzählte die Referentin noch einiges über die Kaiserin der Rosen „Josephine„ verheiratet mit Napoleon. Im Garten ihres Schlosses von Malmaison blühten alle Rosen, die es auf der Welt gab. Sie starb 1814 mit nur 51 Jahren.
Es war wieder ein interessanter, lebendig erzählter Vortrag und die Zeit verflog im Nu. Bei Kaffee und Kuchen ließen es sich alle anschließend gut gehen.
Mit Humor geht alles besser
Unter dem Motto „Mit Humor geht alles besser“ referierte Hans-Martin Bauer, Dipl. Sozialpädagoge, Familientherapeut und Lachyogatrainer bei den Welzheimer LandFrauen im vollbesetzten Saal des Gasthofs Lamm.
Es kommt kein Mensch humorlos zur Welt. Leider wird er viel zu früh dem „Paradies der Kindheit“ entzogen, aber Humor kann nach Ansicht des Referenten antrainiert werden und man sollte sich immer das Kinderherz bewahren.
Humor hat viele Gesichter – leises Lachen wirkt genauso wie lautes.
Auch Mitmachen war angesagt: der Referent zeigte den LandFrauen und ihren Gästen einige Übungen und regte zum Mitmachen an z.B. ins Fäustchen lachen oder auch in zwei, vorgebeugt und laut und leise zu lachen oder zu kichern. Das Lachen verbessert die Atmung und wirkt entspannend.
Er gab auch viele Anekdoten zum Besten. Er betonte, dass Humor nie verletzen darf!
Fazit des Nachmittag: wir hörten viel über Humor und was er bewirkt. Es wurde viel und herzhaft gelacht.












